„They Live“ ist ein typischer John Carpenter aus dem Jahre 1988, die vielleicht etwas angestaubten Bildern und der Look der achtziger Jahre haften sehr Stark an dem Streifen. Die Hauptrolle spielt der Wrestler Roddy Piper der an sich schon ein harter Kerl ist. Er spielt auch das was er am besten kann: einen Wortkargen Haudegen. So setzt Carpenter Pipers Fähigkeiten auch ein, in eine endlos wirkende Prügelei, die im Nachhinein betrachtet nicht viel Sinn macht und eigentlich nur zeigt wie Hart Roddy Piper doch ist. Das ist auch der einzige Kritikpunkt den ich an dem Film habe.

Die Story, die auf einer Romanvorlage von Ray Nelson basiert, finde ich, ist das besondere an dem Film. Die Charaktere kommen zwat irgendwie zu kurz und wirken wie eben mit dem Wrestler Roddy Piper eher willkürlich, was ein bisschen schade ist. Außer die Schauspielerin Meg Foster, sie wirkt mit ihren grünen Augen, mystisch und interessant.
Das Szenario ist ähnlich wie es bei George Orwell ist – in seinen berühmte Roman 1984. Wie in 1984 geht es in „They Live“ um einen Überwachungsstaat, einem Staat der seinen Bewohnern vorschreibt was sie zu tun haben. So finden sich auf jeglichen Werbetafeln z.b. die Wörter “Obey” oder “Consume” und Fernsehprogramme propagieren ähnliches. Außerirdische unterdrücken mit Hilfe der Menschliche Elite, die normalen Bürger, und vermischen sich mit den Bürgern im Alltag. Wer hinterfragt verschwindet oder wird getötet.
Die Psychologie hinter einen Bewachungsstaat finde ich gruselig und faszinierend zu gleich. Wem die Ideologie um dem Roman 1984 faszinierte, sollte sich „They Live“ oder wie er im deutschen heißt: “Sie leben” unbedingt zu Gemüte führen.
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Hachja, der gute alte Carpenter… Hoffentlich versemmelt er THE WARD nicht!
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